Monat: April 2022

  • Gamification? Ja, aber dann richtig!

    Gamification? Ja, aber dann richtig!

    „Einfach Games über etwas drüberstülpen funktioniert nicht. Dann wird es maximal etwas netter.“

    Jan Reichert, CEO bei kr3m. Nachzulesen auf sueddeutsche.de „Spielend Kunden gewinnen – Gamifizierung ist Alltag“, 23.2.22, https://sueddeutsche.de

    Gamifizierung ist längst nichts Neues mehr und begegnet uns im Alltag in vielfältigen Formen. Das breite Angebot beeinflusst auch den Qualitätsanspruch und wir finden, gute Gamifizierung ist ein aufwendiger Prozess.

    Unter Gamifizierung oder ‚Gamification‘ (engl.) versteht man die Übertragung von spieltypischen Elementen und Vorgängen in spielfremde Kontexte. Einfach gesprochen, sollen mit Hilfe von Spiel und Spaß Inhalte schneller und angenehmer vermittelt werden. Der Begriff ‚Gamification‘ wurde zu Beginn der 2000er Jahre vor allem durch die Gaming Branche geprägt und wird inzwischen überwiegend im Zusammenhang mit digitalen Anwendungen wie Apps oder Onlinespielen genutzt. Im Hinblick auf das ihm zugrundeliegende Prinzip ist die Gamifizierung natürlich sehr viel älter und für analoge Anwendungsbereiche gibt es unzählige Beispiele.

    Gamification als Marketing-Kampagne: Wie war das bei Moorhuhn?

    Keine Frage: Gamification kann Marketingstrategien erfolgreich unterstützen! Durch die spielerischen Elemente könnten Kunden aktiver angesprochen und gebunden werden. Wenn die Herausforderung des Spiels dabei nicht unerreichbar hoch ist, Unterhaltung geboten wird und am Ende eine Belohnung winkt, können Kunden über einen längeren Zeitraum beschäftigt und auch zu einer Wiederkehr ermutigt werden. Es entstehen viele Möglichkeiten, die gewünschten Werbeinhalte zu vermitteln. Dass es dafür allerdings mehr braucht als nur ein gutes Game, lässt sich am Beispiel „Moorhuhn“ verdeutlichen. Hier wurden durch gelungene Gamification zwar unzählige Menschen erreicht, aber als Marketing-Kampagne hat es nicht funktioniert. Oder haben Sie gewusst, dass hinter dem Shooter-Game ursprünglich die Werbe-Kampagne für eine schottische Whisky-Marke stand?

    Wie kann Gamification gelingen?

    Hierbei ist die „richtige Mischung aus Information und Spiel“ gefragt, so unser CEO Jan Reichert im Interview mit der dpa. (Nachzulesen auf sueddeutsche.de „Spielend Kunden gewinnen – Gamifizierung ist Alltag“, 23.2.22, >> link) Es kann außerdem beobachtet werden, dass die Belohnung – eine essenzielle Komponente von Gamification – heutzutage immer schneller kommen muss. Beim Handyspiel „Candy Crush“ beispielsweise, geschieht das im Sekundentakt. „Um auf dem Markt mithalten zu können, müssten sich Unternehmen anpassen“, rät unser CEO weiter. Bei didaktischen Anwendungen besteht oft das Problem, dass der Spielaspekt zu kurz kommt. Dies konnten wir zuletzt bei unseren Recherchen zur neuen CO2-App „Klima Buddy – hilft CO2 sparen“, die wir im Auftrag des Landes Baden-Württemberg entwickeln, deutlich herausstellen. Bisher vorhandene CO2-Rechner sind zwar alle cool gemacht, überzeugen an Design und Qualität, generieren aber nur geringe Downloads. Wir sprechen hier von 10.000 bis 50.000 Downloads. Im Vergleich dazu sind es bei „Candy Crush“ Milliarden! Warum der Erfolg bei bisherigen CO2-Rechnern ausbleibt, liegt auf der Hand: Das von sich aus bereits schwere und mit Entsagungen einhergehende Thema wird nicht mit dem richtigen Spielprinzip verbunden.

    Gamification von kr3m

    Bei kr3m integrieren wir seit über 20 Jahren spielerische Elemente in digitale Anwendungen und entwickeln erfolgreiche HTML5-Anwendungen auf Basis von Open Source für alle digitalen Plattformen und App-Stores.

    Wir sind stolz und dankbar Kunden wie Daimler, PAYBACK, Abbott und große Verlagshäuser wie Der Spiegel, BILD, Focus u.v.m. erfolgreich mit Games und Apps zu betreuen. Nachdem PAYBACK mit dem kr3m-Game eXchange in seiner Kunden-App startete, wurde das Spiel aufgrund des enormen Anklangs bei den Usern als Diamantenrausch im Jahr 2021 erneut mehrmals ausgespielt. Außerdem kamen die saisonalen Games Snowball und Surfracer für PAYBACK zum Einsatz.

    Weniger um das Sammeln von Bonuspunkten als vielmehr um die spielerische Sensibilisierung von Diabetespatienten für ihren Insulinspiegel geht es beim Diabetes-Spiel, das wir für das Pharmaunternehmen Abbott umsetzen durften. Auch dieses kundenspezifisch entwickelte Game soll die Verweildauer auf der Seite erhöhen, die Markenidentifikation begünstigen und den Usern das Angebot von Abbott präsentieren.

    Bei all diesen Projekten hat sich gezeigt, dass Gamification nur dann Erfolg haben kann, wenn dabei auf bewährte Game-Prinzipien zurückgegriffen wird. Mit diesem Grundsatz sind wir auch an die Entwicklung der neuen und bald verfügbaren CO2-App herangetreten und haben dem CO2-Rechner ein Tamagotchi zur Seite gestellt. Das virtuelle Haustier in Form eines süßen Waldkauzes gilt es zu füttern, zu baden und er kann mit lustigen Accessoires verkleidet werden. Durch die Interaktion mit dem Waldkauz werden dem Nutzer Informationen zur CO2-Reduktion und Kompensation im wahrsten Sinne des Wortes zugespielt und anhand bestandener Missionen können weitere Features für das Haustier freigeschalten werden. Zu sehen, wie der Wald rund um den Kauz aufgeforstet und damit sein bedrohter Lebensraum zumindest virtuell verbessert werden kann, belohnt doch sehr!

    Mit diesem Konzept konnten wir uns beim Pitch zur Projektausschreibung vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg gegen 30 Mitbewerber durchsetzen und freuen uns auf den baldigen Release.

  • Der neue Playground für Blick.ch

    Der neue Playground für Blick.ch

    Der neue Playground für Blick.ch: kr3m entwickelt französisch/deutsche Onlinespiele-Seite

    Onlinespiele sind hoch im Kurs und nicht nur in Deutschland sehr gefragt. Mit dem Release der neuen HTML5-Games-Seite für das Schweizer Nachrichtenportal Blick, geht heute der nächste internationale Playground (https://spiele.blick.ch/) von kr3m live.

    Jetzt auch der Blick: Internationale Medienhäuser setzen auf mehrsprachige Casual Games-Plattform

    Onlinespiele wie Sudoku, Solitaire oder Mahjong sind hoch im Kurs und auch in der Schweiz suchen monatlich Tausende über Google nach dem Spiel Sudoku. Der kr3m White-Label Playground – in DACH bereits seit 15 Jahren von vielen Partnern, darunter DER SPIEGEL, FOCUS Online, BILDspielt, 20Minuten, kurier und news.at erprobt – geht nun wiederholt in die Schweiz. Mit dem Blick gewinnen wir ein weiteres reichweitenstarkes Medienunternehmen zum Partner. In der Schweiz vorangegangen ist die Zusammenarbeit mit 20Minuten, für die kr3m 2021 einen zweisprachigen Playground realisierte. Auch für Blick haben wir jetzt einen Playground in deutscher und französischer Sprache entwickelt. Damit erreicht der Blick sowohl die Nutzer in der Deutschschweiz, den französischsprechenden Kantonen und im benachbarten Frankreich. Für Kunden mit zweisprachiger Zielgruppe ist das logisch und sehr zu empfehlen, denn Games sind ein relevanter Traffic-Kanal und durch die zweisprachige Adressierung können noch mehr Suchanfragen bedient und damit noch mehr Nutzer abgeholt werden.

    Die Vorteile von HTML5-Games: Längere Verweildauer und mehr Werbeerlöse

    Warum setzen so viele Nachrichtenportale auf HTML5-Games und welche Games kommen am besten an? Diese Fragen hören wir häufig und sie sind schnell beantwortet:HTML5-Games, wie die Casual Games von kr3m, versprechen kostenlosen Spielspaß ohne Einstiegshürden oder Verzögerungen. Der User ruft die Seite auf und kann sofort losspielen. HTML5-Games bieten also die perfekte User Experience und wirken anziehend auf Internetnutzer, – der Traffic steigt. Für die Nachrichtenportale ist das super und es kommt noch besser: Casual Games eignen sich hervorragend, um die Verweildauer der Nutzer auf der Seite zu verlängern. Während das Lesen von journalistischen Artikeln nur wenige Minuten beschert, verbringen Nutzer im Schnitt 15 Minuten beim Spielen unserer Games. Das ist wertvolle Zeit, die der Blick ab jetzt für profitable Ad-Ausspielungen nutzt. Hinzukommt die positive, psychologische Verknüpfung der Nutzer mit dem Anbieter. Durch das Spielen erhält der User Informationen emotional positiver Art, die das Gehirn besser speichert als andere. Das kann dazu führen, dass der Anbieter solcher Games vom User positiv konnotiert wird. Die Lust am Verweilen steigt und auch andere Angebote – weitere Games, Newsletter oder andere Unterseiten – werden für den Nutzer interessant.
    Zu den beliebtesten Onlinespielen gehören neben Sudoku auch Solitär, Mahjong oder Bubble Shooter. Daher bilden diese Spielprinzipien auch die Basis des erfolgreichen Playgrounds von kr3m. Wir verfolgen dabei die Devise: Qualität vor Quantität. Mit einem überfüllten Spielesortiment ist keinem geholfen. Denn damit kann weder eine konstante Qualität, somit keine gleichbleibende User Experience und am Ende auch keine optimierte Ads-Ausspielung garantiert werden.

    Zusätzliche Zielgruppenerweiterung durch spannende Browsergames

    Durch die Anbindung cooler Browsergames können weitere Nutzer angelockt werden und das zahlt sich aus! Neben den großen Klassikern der MMO-Games (Massively Multiplayer Online Game), die der kr3m Playground bereits in seinem Sortiment hat, kommen auf der neuen Onlinespiele-Seite vom Blick aufregende Browserspiel-Neuheiten hinzu. In den Aufbaustrategie-Spielen Elvenar und Arkheim: Realms of War eröffnen sich dem Spieler magische Fantasy-Welten, in denen viele Abenteuer warten. Das Spiel Rail Nation lässt wiederrum die Herzen aller Eisenbahnliebhaber höherschlagen. Hierbei wird er User zum Eisenbahn-Tycoon und erlebt Eisenbahnnostalgie aus allen Epochen. Das Highlight beim Blick bildet allerdings Game of Thrones. Das packende Browsergame der beliebten TV-Serie wurde von den Fans lange erwartet und gemeinsam mit bekannten Charakteren des GoT-Universums, stützt sich der Spieler in die Schlachten der Königreiche auf Westeros. Wenn die technischen Voraussetzungen zur Einbindung gegeben sind und die Usability passt – wie es hier der Fall ist, dann kann mit der Hilfe von Browsergames eine weitere Zielgruppe erschlossen werden. Der positive Side Effect dabei ist: Browsergames verdienen üblicherweise auch Geld durch optionale Ingame-Verkäufe und liefern damit eine neue Erlösquelle mit höheren Umsätzen je User.

    Wir freuen uns, auch für den Blick eine optimal aufgestellte und zweisprachige Games-Seite entwickelt zu haben, die dem User bei seinen favorisierten Games die bestmögliche Spielerfahrung bietet. Programmiert in HTML5 und mit verschiedenen Layouts für unterschiedliche Devices, können die Spiele von allen gängigen Endgeräten aufgerufen werden – Mobile, Tablet und Desktop.

    Schweizer Spieler, die auf der Suche nach der perfekten Spielerfahrung sind, finden auf https://spiele.blick.ch/ jetzt ihr Lieblingsspiel. Damit aus jeder Suche auch ein Finden wird, liegt der Fokus der neuen Spieleseite auf einem Spiel je Spielprinzip und wir bedienen das relevanteste SEO-Keyword mit hochwertigem redaktionellem Content – denn auch hier gilt: SEO-Content is King!