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Teil 3: Wie läuft eine gelungene Integration?

 In Branding, Games, Marketing

Mehr über den Nutzen von HTML5-Casual-Games auf Nachrichtenportalen und aktuelle Trends haben Sie in Teil 1 und Teil 2 der Artikelserie erfahren. Jetzt schauen wir uns an, wie eine optimale Integration von Games aussehen sollte. 

Zunächst mal rasch das No-go aus dem Weg geräumt: Flash-Games gehen gar nicht mehr im Jahr 2020. Wir sehen die noch überraschend oft, auch bei Top-Anbietern. Aber in häufig genutzten Browsern ist der Flash-Player standardmäßig nicht integriert oder deaktiviert – direkt loszuspielen ist daher oftmals nicht möglich. Der Traffic geht den Anbietern dadurch verloren. Gefährlich klingende Warnmeldungen schrecken die User sogar eher ab.

 

Es gibt zwei Möglichkeiten, Spiele auf einem Nachrichtenportal einzubinden: White-Label-Seite oder direkte Integration auf der Hauptseite. Wie die Games bei einem Portal angeboten werden, ist von mehreren Faktoren abhängig. Soll die Spieleseite primär als zusätzliche Geldquelle dienen oder hauptsächlich mehr Traffic und deutlich mehr Page Impressions pro Visit generieren, als es mit einem normalen Visit der Fall wäre? Redaktioneller Content, Zahlenschönung, Geldquelle oder alles in einem?  

 

Trotz der Kontroverse um White-Label-Seiten mit Sichtbarkeitseinbußen bei Google funktionieren beide Möglichkeiten der Integration von Spielen immer noch gut. Das ist auch an den Top-Rankings bei Google zu sehen. Spiele auf Hauptseiten sind genauso gut vorzufinden wie Casual Games auf White-Label-Seiten. 

 

Bei Der Spiegel waren die Games vor dem Relaunch im Januar 2020 noch in die Seite integriert. Mit der neuen Version von Der Spiegel wurde das Spieleangebot auf eine White-Label-Seite mit eigener Subdomain überführt. 

 

Trotz der sehr großen Veränderung kam es zu keinem Einbruch der Userzahlen. Auch sehen wir derzeit keine Verschlechterung beim Google-Ranking. Obwohl unsere Produkte nicht mehr Teil der eigentlichen Hauptseite sind, hat sich interessanterweise die Reichweite der User fast verdoppelt. Das ist auch der besseren Verlinkung zu verdanken. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die aktuellen Zugriffszahlen sicher auch auf den stark thematisierten Relaunch zurückzuführen sind, der viele Nutzer zu Der Spiegel gelockt hat.

 

Die White-Label-Lösung bringt einen Vorteil mit sich: Dadurch, dass wir die Seite nun technisch kontrollieren, können wir sowohl Ladezeiten als auch Usability und Ad-Ausspielung stetig verbessern und schließlich zu noch höheren Trafficzahlen beitragen. Rundum optimiert – für den User und für den Kunden.

 

Allein mit der technischen Einbindung des Spiels ist die Arbeit nicht getan. Für ein starkes Ranking ist Suchmaschinenoptimierung gefragt. Zum großen Einmaleins der Integrierung von Casual Games auf HTML5-Basis optimieren wir die Seiten nach gängigem SEO-Know-how –  Standard-Onpage-Optimierung wie saubere H-Tags, sprechende Alt-Tags und motivierende Meta-Tags und natürlich: Content. Umfangreicher Content, der dem User hochwertigen Mehrwert bietet und zugleich den Suchmaschinen erklärt, was hinter den programmierten Casual Games, die so kaum gelesen werden können, eigentlich steckt.

 

 

Content is king – noch immer: Redaktioneller Content für Mahjong beispielsweise beleuchtet detailliert die Geschichte des Spiels vom Brett- bis hin zum Computerspiel, liefert dem User eine leicht verständliche Anleitung sowie Tipps & Tricks und beantwortet darüber hinaus Fragen rund um Mahjong – Bilder und gegebenenfalls Videos inklusive. 

 

Zentral für den Erfolg ist neben der Onpage-Optimierung Linkbuilding. Hierbei ist ein starker Partner mit SEO-starken Seiten von großem Mehrwert. Passende Berichte und Inhalte verlinken zu den Game-Seiten und zeigen Usern wie Google, dass die Games eine zentrale Rolle spielen. 

 

Zusätzliche Werbeeinnahmen sind mit einer durchdachten Ad-Ausspielung für den Anbieter außerdem drin. Unsere Ad-Bundles nehmen keinen Einfluss auf die Spielerfahrung und werden im sichtbaren Bereich um das Spiel herum eingebunden. Video-Ads vor dem Spielstart oder zwischen verschiedenen Levelstufen dienen als zusätzliche Erlösquelle, die Usern aus vielen anderen Web-Bereichen bekannt ist und nur selten negativ wahrgenommen wird. Hier haben wir eine sehr geringe Ausstiegsrate von unter zehn Prozent. Bei der Monetarisierung von HTML5-Casual-Games gibt es noch viel Spielraum: Sie könnten einen ähnlichen Weg einschlagen, wie ihn erfolgreiche Browsergames auf HTML5-Basis schon gehen. Auch hier erarbeiten wir Payment-Logiken, die zukünftig Teil der Casual-Games werden könnten. In diesem Bereich ist diese Monetarisierungsmöglichkeit kaum vorzufinden. 

All diese Rahmenbedingungen, die wir in unserem Team gemeinsam erarbeitet haben und die ich Ihnen in dieser Artikelserie vorgestellt habe, nehmen starken Einfluss auf die Verweildauer, die Wiederkehrrate und die Absprungrate von Usern. Die Spieler sind auf der Suche nach der perfekten Spielerfahrung für ihr Lieblingsspiel – und das finden sie nur bei dem Top-Anbieter, der sich auf ein Spiel je Spielprinzip und Keyword fokussiert und dieses fortwährend optimiert.

 

Übersicht über alle Teile der Artikelserie „Webseitenoptimierung mit Kreuzworträtseln, Sudoku und Solitär“

Teil 1: Was haben Spiele auf Nachrichtenseiten zu suchen?
Teil 2: Was sind die aktuellen Trends im Bereich Games und SEO?
Teil 3: Wie läuft eine gelungene Integration

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