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Teil 1: Was haben Spiele auf Nachrichtenseiten zu suchen?

 In Branding, Games, Marketing

Auf vielen großen journalistischen Portalen finden sich dedizierte Unterseiten mit Spielen, von Klassikern wie Sudoku und Kreuzworträtseln bis zu klatschbunten Bubble-Shootern.

Die berechtigte Frage:
Warum setzen so viele Nachrichtenportale auf ähnliche Spiele?

Sind diese Spiele nicht ein Trend aus den Nullerjahren, als der halbe Markt mit eingebundenen Games die Traffic-Zahlen gepimpt hat? Brauchen Online-Medien überhaupt Spieleseiten?

Fangen wir ganz vorne an. Es gibt drei gute Gründe für Games.

Zunächst mal: Spiele ohne Einstiegshürden und mit perfekter Usability wirken magnetisch auf Internetnutzer. Es genügt, die Seite des HTML5-Spiels aufzurufen, um direkt losspielen zu können – ohne Verzögerung, ohne Plugins. Solche, auf HTML5 basierenden, Casual Games eignen sich hervorragend, um die Verweildauer der Nutzerschaft zu steigern – ein User spielt im Schnitt 15 Minuten lang mit den Games, während die Verweildauer beim Lesen von Artikeln oder Anschauen von Bildern deutlich geringer ist.

 

Für eine Spielsession nehmen sich User im Schnitt 15 Minuten Zeit.
Die Folge: Mehr Page-Impressions, mehr Ad-Ausspielungen und eine höhere Verweildauer als beim Lesen von Artikeln.

 

Aber es gibt auch eine psychologische Komponente: Ein Spiel vermittelt Informationen in einer emotional positiven Art, wodurch das Gehirn die Informationen besser speichert – d den Anbieter solcher Games mit etwas Positivem verbindet. Die Kunden verspüren dadurch eher die Lust, mehr Zeit auf der Seite zu verbringen und mehr zu tun. So melden sie sich vielleicht für den Newsletter an und besuchen vielleicht sogar mal andere Unterseiten.


Games sind immer noch ein relevanter Traffic-Kanal. 

Allein der Begriff „Sudoku“ wird Monat für Monat 548.000 Mal gesucht. Dass auch andere Spiele im deutschsprachigen Raum sehr beliebt sind, verdeutlicht ein genauer Blick auf weitere Suchvolumen: „Kreuzworträtsel“ verzeichnet 458.000 monatliche Suchanfragen, dicht gefolgt von „Solitär“ mit 392.000, „Mahjong“ mit 384.000 und „Bubble Shooter“ mit 344.000. Diese enorm hohen Suchanfragen führen dazu, dass genau diese Spiele auf so vielen Nachrichtenportalen zu finden sind.

 

Basierend auf den von „ahrefs“ ausgewiesenen monatlichen Suchvolumen. 

 

Um sich diese potenzielle Nutzerschaft nicht entgehen zu lassen, ist eine suchmaschinenoptimierte Einbindung entsprechender HTML5-Games selbst für die reichweitenstärksten Seiten aus dem deutschsprachigen Raum von enormer Bedeutung.

Die erste Seite bei den oben genannten Suchanfragen bei Google ist dementsprechend von Platzhirschen wie Der Spiegel, Süddeutsche, Zeit oder Focus belegt und hart umkämpft: Eine Positionierung bei Spiele-Suchanfragen in Googles Top 3 bedeutet einen gewaltigen Zuwachs an Visits – mehr Page Impressions, mehr Ad-Ausspielungen und nicht zuletzt weitere potenzielle Kunden, die bereit sind, Zeit zu investieren. Vorausgesetzt, sie bekommen ein gutes Nutzererlebnis geboten. 

User, die sich für ein Spiel begeistern konnten, bleiben dem Anbieter zum Teil sehr lange erhalten. Die Wiederkehrrate liegt weit über 50 Prozent, oft bei 70 Prozent – und das über Jahre hinweg. Das ist auch ein Grund dafür, warum in einigen Fällen selbst Flash-Spiele noch funktionieren, obwohl sie von allen Browsern inzwischen initial blockiert werden.

Was sind aktuelle Trends, was ist ein gutes Nutzererlebnis – und wie integriert man Spiele sinnvoll?
Diese Fragen kläre ich im zweiten und dritten Teil meiner Serie zum Thema Spiele und SEO.

 

Übersicht über alle Teile der Artikelserie „Webseitenoptimierung mit Kreuzworträtseln, Sudoku und Solitär“

Teil 1: Was haben Spiele auf Nachrichtenseiten zu suchen?
Teil 2: Was sind die aktuellen Trends im Bereich Games und SEO?
Teil 3: Wie läuft eine gelungene Integration

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